Eine gute Serviceschulung wird nicht daran gemessen, wie viel Stoff in einem Raum behandelt wird, sondern daran, wie sicher sich die Techniker fühlen, wenn sie wieder vor Ort sind und mit realen Situationen konfrontiert werden.
Anfang dieses Monats führte SIGI eine ganztägige Serviceschulung mit Anglia Handling Services durch, einem unserer wichtigsten britischen Servicepartner mit starker regionaler Abdeckung im Osten und Südosten Englands.
Die Schulung wurde auf Wunsch von Anglia Handling initiiert, um die Servicestruktur weiter zu stärken und eine Gruppe neuerer Techniker zu unterstützen. Das Ziel war es, das Team auf ein solides mittleres Niveau zu bringen, das Installation, Fehlerbehebung, vorbeugende Wartung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften abdeckt – mit einem starken Fokus auf Sicherheit und EN 1570.
Ein ausgewogenes Schulungsformat
Der Tag dauerte von 08:30 bis 16:30 Uhr und war bewusst so strukturiert, dass zwischen Theorie und Praxis hin und her gewechselt wurde. Anstatt Unterricht und Workshop in feste Hälften zu unterteilen, wurden die Themen im Material vorgestellt und dann sofort am tatsächlichen Hubtisch vertieft.
Im Laufe des Tages gab es viele Fragen, insbesondere als die Gruppe vom Dokument zur Maschine überging. Der letzte Teil der Sitzung konzentrierte sich stark auf die Fehlerbehebung und reale Serviceszenarien.
Schulungsmaterial für den praktischen Einsatz
Das SIGI Site Service Training-Dokument bildete das Rückgrat der Sitzung. Es wurde sowohl als gedrucktes Handbuch während des Tages als auch als mobilfreundliches PDF verwendet, auf das die Techniker später vor Ort zurückgreifen können.
Der Leitfaden behandelt Produktidentifizierung, Sicherheitsgrundlagen, Installationsverfahren, vorbeugende Wartung und Fehlerbehebung und bietet Technikern eine strukturierte Referenz, auf die sie sich im Außendienst verlassen können.
Wichtige Ergebnisse
Ein Thema, das im Laufe des Tages mehrfach zur Sprache kam, war das Vertrauen:
- die Fähigkeit, Fehler selbstständig zu beheben
- die Fähigkeit, proaktiv mit Wartungsintervallen zu arbeiten
- die Fähigkeit, Nichtkonformitäten zu erkennen und frühzeitig zu melden
Eine wichtige Erkenntnis für die Gruppe war die vorbeugende Wartung – nicht nur, wie oft Kontrollen durchgeführt werden sollten, sondern auch, wie ein proaktiver Ansatz einen Mehrwert für Kunden schafft und Service- und Upgrade-Möglichkeiten eröffnet. Außerdem wurde betont, wie wichtig es ist, die Lücke zwischen Service und Vertrieb durch fundiertere Produkt- und Standardkenntnisse zu schließen.
Feedback von Anglia Handling
Das Feedback von Anglia Handling, das sowohl auf einer Nachbefragung als auch auf direktem Feedback nach der Schulung basiert, hob die klaren praktischen Vorteile der Schulung hervor.
Ryan Burgess von Anglia Handling Services Ltd. fasste das Feedback im Namen des Teams wie folgt zusammen:
„Das erste Feedback war großartig – die Schulung hat uns die notwendigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um Probleme leicht zu erkennen und die erforderlichen Schritte zu ihrer Lösung zu ergreifen, was uns vor Ort enorm viel Zeit sparen wird.“
Wichtige Erkenntnisse aus der Sitzung
Aus der Schulung gingen einige Dinge ganz klar hervor:
- Die Mischung aus Theorie und Praxis während des gesamten Tages hat sehr gut funktioniert.
- Die Vermeidung von „PowerPoint-Mord“ hat das Engagement erhöht.
- Die Dauer und das Niveau waren für eine Service-Schulung für Fortgeschrittene genau richtig.
- Sicherheit und Standards bleiben die stärkste Grundlage für einen effektiven Service-Support.
Die Schulung zeigte auch Möglichkeiten auf, diesen Ansatz weiter auszubauen – beispielsweise durch den Austausch kurzer, praktischer „Service-Lösungs-Tipps“ auf der Grundlage realer Probleme, die in der Praxis auftreten.
Starkes Engagement der Partner
Anglia Handling schloss seinen Workshop für den gesamten Tag, um der Schulung Vorrang zu geben, und unterstrich damit die Stärke der Partnerschaft und sein Engagement für die Entwicklung seiner Servicekompetenz.
Aaron McKie, Vertriebsleiter für Großbritannien und Irland bei SIGI, fasste das Ergebnis wie folgt zusammen:
„Wir haben das Ziel erreicht. Das Team weiß, an wen es sich wenden muss, versteht die Maschinen und Standards besser und hat das Selbstvertrauen, die meisten Probleme selbst zu lösen – was die Effizienz für alle Beteiligten erhöht.“